Glossar

Als Regenbogenfamilien werden Familien bezeichnet, in denen Kinder mit mindestens einem lsbtiq'LSBTIQ' oder ähnliche Zusammensetzungen dienen als Abkürzung für 'Lesben, Schwule, Bisexuelle, trans-, intergeschlechtliche und queere Menschen'. 'Lsbtiq' steht entsprechend für 'lesbisch, schwul, bisexuell, trans-, intergeschlechtlich und queer'. Elternteil aufwachsen. Das können Patchworkfamilien mit Kindern aus einer früheren heterosexuellenWenn Frauen sich von Männern romantisch und/oder sexuell angezogen fühlen, oder Männer von Frauen, werden sie als heterosexuell bezeichnet. Zugleich beschreibt 'heterosexuell' auch sexuelle Handlungen zwischen einer Frau und einem Mann. Beziehung sein, lesbischeFrauen, die sich emotional und/oder sexuell in erster Linie zu Frauen hingezogen fühlen, bezeichnen sich häufig als lesbisch. oder schwuleMänner, die sich emotional und/oder sexuell in erster Linie zu Männern hingezogen fühlen, bezeichnen sich häufig als schwul. Paare, die sich gemeinsam für Kinder entscheiden, transTransgeschlechtliche Menschen identifizieren sich nicht oder nicht nur mit dem Geschlecht, das ihnen bei der Geburt zugewiesen wurde.- oder intergeschlechtlicheIntergeschlechtliche (lat. 'inter': zwischen) Menschen haben angeborene körperliche Merkmale, die sich nach medizinischen Normen nicht eindeutig als (nur) männlich oder (nur) weiblich einordnen lassen. Eltern, die in unterschiedlichsten Konstellationen für Kinder Verantwortung tragen. Regenbogenfamilien sind Familien mit leiblichen, Adoptiv- oder Pflegekindern, mit einem, zwei, drei oder vier Elternteilen. Genau wie in heterosexuellen Stief- oder Pflegefamilien stehen die sozialen Verwandtschaften in Regenbogenfamilien oft im Vordergrund.

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Retransition bezeichnet den Prozess, eine TransitionAls Transition (engl.: Übergang, Durchquerung) bezeichnen transgeschlechtliche Menschen den Zeitraum der Annäherung an ihr empfundenes Geschlecht. aufzuhalten oder in eine andere Richtung weiterzuentwickeln. Manche Menschen treffen ihre Entscheidung für eine Retransition während ihrer Transition, andere lange Zeit nach deren Abschluss. Häufige Gründe für eine Retransition sind DiskriminierungserfahrungenDiskriminierung (lat. 'discriminare': trennen, unterscheiden) bedeutet, dass Menschen schlechter behandelt werden oder Nachteile für sie bestehen, weil sie bestimmte Merkmale haben beziehungsweise ihnen diese Merkmale zugeschrieben werden., medizinische Probleme und ein verändertes Verständnis der eigenen GeschlechtsidentitätDie Geschlechtsidentität bezeichnet das Wissen und Empfinden eines Menschen über sein eigenes Geschlecht.. Wie eine Transition auch, kann eine Retransition soziale, medizinische und rechtliche Aspekte umfassen. Welche davon umgesetzt werden können und/oder wollen ist individuell sehr unterschiedlich. Eine Retransition bedeutet nicht zwangsläufig, dass die Person sich von nun an als "Mann" oder "Frau" identifiziert oder sich nicht länger als trans*Transgeschlechtliche Menschen identifizieren sich nicht oder nicht nur mit dem Geschlecht, das ihnen bei der Geburt zugewiesen wurde. bezeichnet.

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