Corona und LSBTIQ

Dieser Artikel bietet eine Übersicht über aktuelle Unterstützungsangebote und Informationen für lesbische, schwule, bisexuelle, queere, trans- und intergeschlechtliche Menschen in Zeiten von Corona.

Informationen, Beratung, Unterstützung und Online-Veranstaltungen

Der Lesben und Schwulenverband (LSVD) hat ausführliche Informationen und Links zu Beratungs- und Unterstützungsangeboten für lsbtiq Menschen zusammengestellt.

Die Übersichtsseite des Bundesverbandes Trans* bietet Informationen, Ressourcen und Links zu Beratungsangeboten sowie Hinweise für Trans*-Organisationen zu Auswirkungen auf trans* Menschen und Ideen für Community- und Beratungsarbeit in Zeiten von Corona. Das News-Portal "Queer.de" sammelt bundesweit Beratungsangebote für lsbtiq Menschen sowie Spendenaufrufe, Nachbarschaftshilfen, virtuelle Jugendgruppen und Kultur- und Fitness-Streams. Ebenso werden Nachrichten zu Corona mit Relevanz für queereCommunitys erfasst.

Auch die Zeitschrift "Mannschaft Magazin" hat Beratungsangebote, Events und weiteres zusammengetragen.

Die Deutsche Aidshilfe hat Fragen zu Corona und Sex, HIV und Sexarbeit beantwortet.

Der CSD Deutschland e.V. hat eine Pressemitteilung zur Coronakrise und deren Auswirkungen auf die CSD-Saison 2020 veröffentlicht. Er liefert auch erste Anlaufstellen und Kontaktadressen in Hilfs- und Notfällen sowie Informationen zu den Entwicklungen bei der Planung der deutschlandweiten CSD-Termine in 2020, die wöchentlich aktualisiert werden.

Allgemeine Informationen zu Corona in mehreren Sprachen gibt es vom Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration.

Informationen zu finanziellen Hilfen und Unterstützung für Familien in der Corona-Zeit bietet das Bundesministerium für Familie.

Erfassung von LSBTIQ-feindlicher Diskriminierung und von Belastungen für LSBTIQ

Das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, der Bundesverband Trans* und weitere Community-Verbände führen eine Online-Umfrage zu den Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Gesundheit und die Gesundheitsversorgung von trans* Menschen durch (auf Deutsch, Englisch und in weiteren Sprachen).

Die internationale Organisation GATE, die sich für die Rechte von trans*, inter* und gendernonkonformen Menschen einsetzt, bittet darum, Diskriminierung und Menschenrechtsverletzungen gegen trans* und inter* Menschen zu melden (auf Englisch und Spanisch).

Die Fachhochschule Münster und die Berliner Charité haben untersucht, welche Herausforderungen und Belastungen lsbtiq Menschen in Deutschland aufgrund der Corona-Pandemie erleben.

Internationale Ressourcen

Der europäische Dachverband von trans* Organisationen, Transgender Europe (TGEU), hat Information zu trans* und Corona zusammengestellt (auf Englisch und Russisch):

Auch GATE bietet Informationen auf Englisch zu Corona und trans* und inter* Menschen.

Die European Pride Organisers Association (EPOA) liefert einen englischsprachigen Überblick rund um Corona-bedingte Änderungen von CSD-Paraden weltweit.

Die Hohe Kommissarin für Menschenrechte der Vereinten Nationen hat Regierungen aufgefordert, konkrete Maßnahmen zu ergreifen, um die Rechte von lsbtiq Menschen während der Corona-Pandemie zu schützen.