Glossar

Endogeschlechtlich

Der Begriff "endogeschlechtlich" oder "endo" (griech. "éndon": innen, innerhalb) beschreibt Menschen, die nicht interIntergeschlechtliche (lat. 'inter': zwischen) Menschen haben angeborene körperliche Merkmale, die sich nach medizinischen Normen nicht eindeutig als (nur) männlich oder (nur) weiblich einordnen lassen.* sind, das heißt, deren Körper sich nach medizinischen NormenGesellschaftliche Normen (lat. 'norma' Richtschnur, Regel) bezeichnen allgemein anerkannte, als verbindlich geltende Verhaltensregeln, die das Zusammenleben von Menschen organisieren. eindeutig als nur weiblich oder nur männlich einordnen lassen.

Endogeschlechtlichkeit wird in der Gesellschaft als Norm angesehen und endogeschlechtliche Menschen genießen gesellschaftliche Vorteile, wie zum Beispiel sich oder ihren Körper nicht erklären zu müssen, keinen geschlechtsveränderndenMit geschlechtsverändernden Eingriffen wird der Körper von intergeschlechtlichen Kindern, Jugendlichen oder Erwachsenen so verändert, dass sie den aktuellen Vorstellungen über einen 'typisch' männlichen oder weiblichen Körper entsprechen. Eingriffen unterzogen und/oder nicht pathologisiertPathologisierung bedeutet, dass die Identität, der Körper, die Empfindungen, Wahrnehmungen oder Beziehungen einer Person – entgegen deren eigener Wahrnehmung – als 'krankhaft' oder 'gestört' bezeichnet werden, weil sie von der Norm abweichen. zu werden.

Ein anderes Wort für "endogeschlechtlich" ist "dyadischDer Begriff 'dyadisch' (griech. 'dýas': Zweiheit) beschreibt Menschen, die nicht inter* sind, das heißt, deren Körper sich nach medizinischen Normen eindeutig als nur weiblich oder nur männlich einordnen lassen.".

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