Glossar

Geschlechtsverändernde Eingriffe

Mit geschlechtsverändernden Eingriffen wird der Körper – insbesondere die Genitalien – von intergeschlechtlichenIntergeschlechtliche (lat. 'inter': zwischen) Menschen haben angeborene körperliche Merkmale, die sich nach medizinischen Normen nicht eindeutig als (nur) männlich oder (nur) weiblich einordnen lassen. Kindern, Jugendlichen oder Erwachsenen so verändert, dass sie den aktuellen Vorstellungen über einen "typisch" männlichen oder weiblichen Körper entsprechen.

Dafür werden bereits Neugeborene Operationen unterzogen, die unter anderem das Körpergefühl, die Fortpflanzungsfähigkeit und die sexuelle Empfindsamkeit beschädigen können. Inter*-Aktivist_innen kritisieren diese Praxis seit vielen Jahren als massive Menschenrechtsverletzung.

Mitunter werden solche Eingriffe fälschlich und verharmlosend als "geschlechtsangleichend" bezeichnet. Eine geschlechtsangleichende Behandlung erfolgt jedoch immer auf ausdrücklichen und persönlichen Wunsch der betreffenden Person.

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