Glossar

Geschlechtsangleichende Maßnahmen

Als geschlechtsangleichend werden medizinischen Behandlungen bezeichnet, die den Körper an die eigene GeschlechtsidentitätDie Geschlechtsidentität bezeichnet das Wissen und Empfinden eines Menschen über sein eigenes Geschlecht. anpassen. Dazu gehören beispielweise Hormontherapien sowie operative Veränderungen der Genitalien und/oder des körperlichen Erscheinungsbildes.

Viele transsexuelleTransgeschlechtliche Menschen identifizieren sich nicht oder nicht nur mit dem Geschlecht, das ihnen bei der Geburt zugewiesen wurde. und transTransgeschlechtliche Menschen identifizieren sich nicht oder nicht nur mit dem Geschlecht, das ihnen bei der Geburt zugewiesen wurde.* Menschen nehmen sie in Anspruch, um sich ihrem geschlechtlichen Selbsterleben entsprechend zu zeigen und/oder ein Leiden an bestimmten körperlichen Merkmalen abzubauen. Ein veralteter, von den meisten trans* Menschen als respektlos und irreführend abgelehnter Begriff ist "Geschlechtsumwandlung".

Gelegentlich wurden und werden auch solche Eingriffe als "geschlechtsangleichend" bezeichnet, die an intergeschlechtlichenIntergeschlechtliche (lat. 'inter': zwischen) Menschen haben angeborene körperliche Merkmale, die sich nach medizinischen Normen nicht eindeutig als (nur) männlich oder (nur) weiblich einordnen lassen. Menschen ohne deren freie Einwilligung vorgenommen werden. Diese begriffliche Gleichsetzung von einerseits selbstbestimmten und gesundheitsförderlichen Behandlungen und andererseits solchen, die die Selbstbestimmung beschneiden und die Gesundheit gefährden, ist jedoch problematisch. Zur Unterscheidung verwenden wir deshalb den Begriff "geschlechtsveränderndeMit geschlechtsverändernden Eingriffen wird der Körper von intergeschlechtlichen Kindern, Jugendlichen oder Erwachsenen so verändert, dass sie den aktuellen Vorstellungen über einen 'typisch' männlichen oder weiblichen Körper entsprechen. Eingriffe" für Maßnahmen ohne Einwilligung.

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