Glossar

Wenn Frauen sich von Männern romantisch und/oder sexuell angezogen fühlen, oder Männer von Frauen, werden sie als heterosexuell bezeichnet (griech. "heteros": ungleich; lat."sexus": Geschlecht). Zugleich beschreibt "heterosexuell" auch sexuelle Handlungen zwischen einer Frau und einem Mann.

Heterosexualität ist in Kultur und Medien präsent und wird oft unhinterfragt als NormGesellschaftliche Normen (lat. 'norma' Richtschnur, Regel) bezeichnen allgemein anerkannte, als verbindlich geltende Verhaltensregeln, die das Zusammenleben von Menschen organisieren. angesehen.

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"Homosexuell" (griech. "homos": gleich; lat. "sexus": Geschlecht) ist ein historischer Begriff, der sexuelle Handlungen, Begehren und Beziehungen zwischen Angehörigen des gleichen Geschlechts beschreibt.

Als der Begriff "Homosexualität" Ende des 19. Jahrhunderts in Europa aufkam, wurde er zunächst als psychiatrische Störung aufgefasst. Am 17. Mai 1990 hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) beschlossen, Homosexualität aus ihrem Krankheiten- und Diagnosekatalog zu streichen. Von LSBTIQ'LSBTIQ' oder ähnliche Zusammensetzungen dienen als Abkürzung für 'Lesben, Schwule, Bisexuelle, trans-, intergeschlechtliche und queere Menschen'. 'Lsbtiq' steht entsprechend für 'lesbisch, schwul, bisexuell, trans-, intergeschlechtlich und queer'. selbst wird der Begriff "homosexuell" eher selten verwendet. Stattdessen haben sich unter anderem die Selbstbezeichnungen "lesbischFrauen, die sich emotional und/oder sexuell in erster Linie zu Frauen hingezogen fühlen, bezeichnen sich häufig als lesbisch.", "schwulMänner, die sich emotional und/oder sexuell in erster Linie zu Männern hingezogen fühlen, bezeichnen sich häufig als schwul.", "bisexuellBisexuelle Menschen beschreiben ihre sexuelle Orientierung unterschiedlich: Als romantische und/oder sexuelle Anziehung zu Frauen und Männern, als Anziehung zu dem eigenen Geschlecht oder zu generell mehr als einem Geschlecht." durchgesetzt.

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