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Geschlechtsidentitäten jenseits von männlich und weiblich

So selbstverständlich es vielen scheint, Mann oder Frau, Junge oder Mädchen zu sein – es gibt viel mehr als nur diese zwei Möglichkeiten. Über Geschlechter und Identitäten jenseits von (nur) männlich und (nur) weiblich. 

Manche Menschen verstehen sich weder als Mann noch als Frau (weder*noch*). Das kann bedeuten, dass ihr Geschlecht beziehungsweise ihre GeschlechtsidentitätDie Geschlechtsidentität bezeichnet das Wissen und Empfinden eines Menschen über sein eigenes Geschlecht. männliche und weibliche Anteile umfasst, zwischen diesen beiden GeschlechternGeschlecht ist in unserer Gesellschaft ein wichtiges Ordnungsprinzip und eine einflussreiche soziale Kategorie. Aber die Definitionen darüber, was Geschlecht eigentlich ausmacht, unterscheiden sich stark: … liegt oder gar keinen Bezug auf sie nimmt. Manche Menschen haben kein Geschlecht (agender), mehrere GeschlechterGeschlecht ist in unserer Gesellschaft ein wichtiges Ordnungsprinzip und eine einflussreiche soziale Kategorie. Aber die Definitionen darüber, was Geschlecht eigentlich ausmacht, unterscheiden sich stark: … (zum Beispiel polygender) oder ihre Geschlechtsidentität verändert sich (genderfluide). Ein Oberbegriff und zugleich eine weitere Selbstbezeichnung ist "nicht-binär"Nicht-binär", "non-binary" oder auch "genderqueer" sind Selbstbezeichnungen für eine Geschlechtsidentität, die sich nicht in der Gegenüberstellung von Mann oder Frau beschreiben lässt." (engl.: "non binary"). Das bedeutet ungefähr "nicht eines von zweien". Ähnlich gebraucht wird "genderqueer"Nicht-binär", "non-binary" oder auch "genderqueer" sind Selbstbezeichnungen für eine Geschlechtsidentität, die sich nicht in der Gegenüberstellung von Mann oder Frau beschreiben lässt."; es betont besonders das Infragestellen der gängigen Kategorien von Geschlecht.

Wenn nicht-binäre"Nicht-binär", "non-binary" oder auch "genderqueer" sind Selbstbezeichnungen für eine Geschlechtsidentität, die sich nicht in der Gegenüberstellung von Mann oder Frau beschreiben lässt. Menschen außerdem einen intergeschlechtlichenIntergeschlechtliche (lat. "inter": zwischen) Menschen haben angeborene körperliche Merkmale, die sich nach medizinischen Normen nicht eindeutig als (nur) männlich oder (nur) weiblich einordnen lassen. Körper haben, können sie sich selbst auch "HermIntergeschlechtliche (lat. "inter": zwischen) Menschen haben angeborene körperliche Merkmale, die sich nach medizinischen Normen nicht eindeutig als (nur) männlich oder (nur) weiblich einordnen lassen." oder "inter*Intergeschlechtliche (lat. "inter": zwischen) Menschen haben angeborene körperliche Merkmale, die sich nach medizinischen Normen nicht eindeutig als (nur) männlich oder (nur) weiblich einordnen lassen." nennen.

Wissen nicht-binäre Menschen nicht, was sie sind?

Nicht-binäre"Nicht-binär", "non-binary" oder auch "genderqueer" sind Selbstbezeichnungen für eine Geschlechtsidentität, die sich nicht in der Gegenüberstellung von Mann oder Frau beschreiben lässt. Menschen wissen mit ähnlicher Gewissheit wie andere, welches ihr Geschlecht ist (oder nicht ist) – ihr Geschlecht ist nur deutlich schwerer verständlich zu machen als das von Männern und Frauen. Denn diese sind, anders als nicht-binäre"Nicht-binär", "non-binary" oder auch "genderqueer" sind Selbstbezeichnungen für eine Geschlechtsidentität, die sich nicht in der Gegenüberstellung von Mann oder Frau beschreiben lässt. Menschen, in der deutschen Sprache, in Umkleidekabinen, Formularen und der gesamten Umgebung bereits abgebildet. 

Ähnlich wie bei Männern und Frauen gibt es nicht-binäre"Nicht-binär", "non-binary" oder auch "genderqueer" sind Selbstbezeichnungen für eine Geschlechtsidentität, die sich nicht in der Gegenüberstellung von Mann oder Frau beschreiben lässt. Menschen, denen ihre Geschlechtsidentität sehr wichtig ist, und andere, für deren Selbstverständnis sie nur eine untergeordnete Rolle spielt.

Wie kann ich über eine Person sprechen, die weder Mann noch Frau ist?

Manche nicht-binäre"Nicht-binär", "non-binary" oder auch "genderqueer" sind Selbstbezeichnungen für eine Geschlechtsidentität, die sich nicht in der Gegenüberstellung von Mann oder Frau beschreiben lässt. Menschen fühlen sich wohl damit, wenn mit den Pronomen "er" oder "sie" über sie gesprochen wird. Andere ziehen es vor, dass wechselnde Pronomen, keine Pronomen oder nicht-binäre"Nicht-binär", "non-binary" oder auch "genderqueer" sind Selbstbezeichnungen für eine Geschlechtsidentität, die sich nicht in der Gegenüberstellung von Mann oder Frau beschreiben lässt. Pronomen wie "x" oder "sier" für sie verwendet werden. Am besten fragen Sie die Person einfach.

Wie sehen nicht-binäre Menschen aus?

Ganz unterschiedlich – manche zeigen ihr Selbstverständnis jenseits von Mann und Frau auch durch ihr Äußeres. Andere sehen für Außenstehende vermeintlich "wie ein normaler Mann" oder "einfach wie eine Frau" aus. Umgekehrt muss ein androgyner GeschlechtsausdruckGeschlechtsausdruck bezeichnet die Art und Weise, wie Menschen ihre Geschlechtsidentität nach außen darstellen beziehungsweise sich geschlechtlich präsentieren. nicht heißen, dass sich jemand nicht als Mann oder Frau versteht. Entscheidend ist auch hier allein, was ein Mensch über sich selbst sagt.

Ist das ein Trend?

Menschen, die sich nicht in die Rollen von Mann oder Frau einordnen wollten oder konnten, gab es vermutlich zu allen Zeiten. Was sich ändert, sind Begriffe und der gesellschaftliche Umgang mit nicht-binären Menschen. In manchen Gesellschaften haben Geschlechter jenseits von Mann und Frau einen festen Platz (zum Beispiel Kathoeys, Burrnesha, Hijras). 

Welche Erfahrungen machen nicht-binäre Menschen in Deutschland?

"Sehr geehrte Damen und Herren", Jungen- und Mädchen-Sportgruppen, Toiletten für Männer und Frauen – ein Mensch, auf den weder das eine noch das andere zutrifft, bekommt leicht den Eindruck, nicht vorgesehen zu sein. Auch gehört es zum Alltag der meisten nicht-binären Menschen, als Mann oder Frau und somit nicht als diejenigen wahrgenommen und behandelt zu werden, die sie sind. Ist ihre Geschlechtsidentität jenseits von Mann und Frau auch im Geschlechtsausdruck sichtbar, kann es sogar zu offenen Anfeindungen kommen. 

Nicht zuletzt behindert die zweigeschlechtliche Strukturierung von Sprache und Räumen, von Recht und Verwaltung die sozioökonomische und gesellschaftliche Teilhabe von nicht-binären Menschen. Dafür, dass sich dies ändert, setzen sich Zusammenschlüsse nicht-binärer Menschen und Inter*-Organisationen ein.

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