International Non-Binary People’s Day

Am 14. Juli ist International Non-Binary People’s Day. Der Aktionstag will zur Sichtbarkeit von nicht-binären Menschen beitragen und Menschen über Geschlechtsidentitäten jenseits von weiblich oder männlich aufklären

2012 schlug eine kanadische Bloggerin vor, einen internationalen Aktionstag für nicht-binäre'Nicht-binär', 'non-binary' oder auch 'genderqueer' sind Selbstbezeichnungen für eine Geschlechtsidentität, die sich nicht in der Gegenüberstellung von Mann oder Frau beschreiben lässt. Menschen zu etablieren. Der 14. Juli als Datum für den Aktionstag ist nicht zufällig gewählt: Er liegt genau zwischen dem Internationalen Frauentag am 8. März und dem Internationalen Männertag am 19. November. Anliegen des Tages ist es, ein öffentliches Bewusstsein dafür zu schaffen, dass es geschlechtlicheGeschlecht ist in unserer Gesellschaft ein wichtiges Ordnungsprinzip und eine einflussreiche soziale Kategorie. Aber die Definitionen darüber, was Geschlecht eigentlich ausmacht, unterscheiden sich stark: … Identitäten gibt, die sich jenseits von "weiblich" oder "männlich" bewegen.


Menschen, die sich als nicht-binär identifizieren, sind oft DiskriminierungenDiskriminierung (lat. 'discriminare': trennen, unterscheiden) bedeutet, dass Menschen schlechter behandelt werden oder Nachteile für sie bestehen, weil sie bestimmte Merkmale haben beziehungsweise ihnen diese Merkmale zugeschrieben werden. ausgesetzt: Zum Beispiel gibt es bis heute nur in wenigen Ländern die Möglichkeit, in offiziellen Dokumenten einen anderen GeschlechtseintragAls Geschlechtseintrag wird der behördliche Vermerk über das Geschlecht im Geburtsregister und in Ausweisdokumenten bezeichnet. als "weiblich" oder "männlich" auszuwählen (in Deutschland besteht die Möglichkeit seit 2013 bzw. 2018). Aber auch im Alltag sind nicht-binäre Menschen mit Herausforderungen konfrontiert, zum Beispiel wenn sie ihr Umfeld  geschlechtlich anders zuordnet, als es der Selbstidentifikation entspricht und sie deshalb, immer wieder darauf hinweisen müssen, wie sie angesprochen werden möchten – zum Beispiel, mit welchen Pronomen.

International teilen Menschen in den sozialen Netzwerken unter #NonBinaryDay, #NonBinaryPeoplesDay und #InternationalNonBinaryDay ihre persönlichen Erfahrungen und tragen somit dazu bei, geschlechtliche Vielfalt als einen selbstverständlichen Teil der Gesellschaft sichtbar zu machen.